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24. März 2017
Bezirksvertretung stimmte gegen den Wusch von Eltern und Schülern

SPD will in Sachen Realschulumzug das Bürgerbegehren abwarten

Die Mehrheit stimmte trotzdem für eine Sanierung und Erweiterung der Anne-Frank-Schule
SPD-Fraktionschef Dieter Schaper will das Ergebnis des Bürgerbegehrens abwarten.
Bezirksvertretung gegen Schüler und Eltern der Beueler Realschule. Trotz des laufenden Bürgerbegehrens gegen die Verlagerung der Realschule hat sich die Bezirksvertretung mehrheitlich für die Sanierung und Erweiterung der Anne-Frank-Schule in Vilich ausgesprochen. Die SPD stimmte nicht mit der Koalition: Sie will lieber das Ergebnis des Bürgerbegehrens abwarten.
„Der Respekt vor einem Bürgerbegehren gebietet es, das man abwartet, bevor man weitere Umzugsschritte einleitet“, sagte SPD-Fraktionschef Dieter Schaper. Noch während die Bezirksvertretung am Mittwochabend heftig über den umstrittenen Schulumzug stritt, gingen Realschüler in Beuel von Haus zu Haus, um Unterschriften gegen die Verlagerung ihrer Schule zu sammeln.
Die Bürgerinitiative benötigt 9886 Unterschriften von Bonner Bürgern. Sie müssen bis zum 16. April der Stadtverwaltung vorliegen. Da am 26. April die Bezirksvertretung erneut tagt, wollte die SPD abwarten, ob die Initiative die nötigen Unterschriften zusammen bekommt.
Unabhängig von der Bürgerinitiative will die Stadtverwaltung Nägel mit Köpfen machen. Wenn jetzt nicht saniert und erweitert werde, so das Argument der Stadt, könnte die Realschule nicht in den Sommerferien umziehen. Wenn allerdings die Bürgerinitiative erfolgreich ist und auch ein möglicher Bürgerbescheid gegen den Umzug erwirkt wird, wären die kostspieligen Investitionen überflüssig.