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23. Juni 2017

SPD-Ratsfraktion unterstützt die Beueler Skaterpark-Pläne in der Rheinaue

Stadtverordnete Fenja Wittneven-Welter: Es gibt keine überzeugenden Argumente gegen die Pläne
Fenja Wittneven-Welter setzt sich für den Skaterpark ein.
„Ich habe bisher noch keine Argumente gegen die Skaterpark-Pläne gehört, die überzeugend wären. Und es gibt auch kein tragfähiges alternatives Konzept, was mit dem Gelände geschehen soll“, erklärt Fenja Wittneven-Welter (Foto). „Wir haben der Schließung der Jugendverkehrsschule damals nicht zugestimmt. Das ist aber vergossene Milch. Den Schließungsbeschluss gibt es trotzdem, auch weil die Nutzungszahlen durch Schulen rückläufig waren. Sowohl unter den Schulen, als auch bei der Polizei und dem ADFC herrscht zum Teil die Auffassung, dass die Fahrrad-Schulung ins unmittelbare Wohn- und Schulumfeld gehört und die Kinder so lebensnah an das Radfahren herangeführt werden.“

Bereits 2008/2009 wurde – auf Betreiben der Beueler SPD-Bezirksfraktion – in der Beueler Bezirksvertretung, im Jugendhilfeausschuss und im Hauptausschuss beschlossen, neben der Jugendverkehrsschule solle ein Skate-Park entstehen. „Wenn man damals den Skater-Park nebenan für sinnvoll hielt, ist nicht nachvollziehbar, warum er nun nicht auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule errichtet werden soll. Die weitere Versiegelung von Flächen in der Rheinaue kann schließlich nicht unser Ziel sein“, so Wittneven-Welter.

Der Einsatz des Jugendamtes sei dabei gar nicht hoch genug zu bewerten. Die Vorstellung, dort einen Jugendtreffpunkt mit Café, eventuell eine vom ADFC geführte Fahrradreparaturwerkstatt und Skaten, Rollern, Inlinern zu entwickeln, sei angesichts der wenigen Angebote für Jugendliche in Beuel eine große Chance.

Das zeige auch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Von den Jugendlichen der Offenen Tür in Beuel-Süd, über verschiedene weiterführende Schulen bis hin zu Stadtsportbund und Gewerbetreibenden gibt es eine große Unterstützung für das Projekt. Dies sollten die Gegner
  • innen des Skater-Parks bei ihrer Haltung berücksichtigen. „Natürlich sind noch Fragen zu klären; zum Beispiel, ob die Anlage so wie Sportplätze auch der Bevölkerung zur Verfügung stehen kann. Ob eine gastronomische Nutzung integriert werden kann, kann die Verwaltung ebenfalls prüfen, sie sollte aber nicht zu Lasten des Skater-Parks gehen. Das Signal muss sein: Wir sind dafür, dass so eine Anlage entsteht!“, schließt Wittneven-Welter.