Beueler Bütt und Hardtbergbad geschlossen – Schulschwimmen in Bonn immer unsicherer

Beueler Bütt

Seit Ende November ist die Beueler Bütt inzwischen geschlossen. Getan hat sich seitdem nichts, mit der Wiedereröffnung ist frühestens in drei Monaten zu rechnen. Der SPD-Ortsverein Beuel findet diesen Zustand äußerst unbefriedigend.

„12 bis 15 Wochen Bauzeit und dazu noch die Ausschreibungszeit – das, was die Verwaltung in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung angekündigt hat, bedeutet nichts anderes, als dass die Beueler Bütt in dieser Wintersaison komplett geschlossen bleibt“, ärgert sich die Beueler Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Angelika Esch. „Die Stadt steht in der Verantwortung, allen Kindern in den Grundschulen Schwimmunterricht anzubieten. Das geht nur, wenn es auch weiterhin in jedem Stadtbezirk ein Hallenbad gibt. Nun wird auch noch das Hardtbergbad bis Mitte Januar geschlossen. Wir haben den Eindruck, dass die große Bedeutung, die das Zentralbad für die Koalition aus CDU, Grünen und FDP und die Verwaltung hat, das Interesse an den vorhandenen Bäder unverantwortlich schmälert.“

Fenja Wittneven-Welter, Beueler Stadtverordnete und stellvertretende sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, kritisiert das Verhalten der Koalition im Rat der Stadt Bonn: „Die SPD-Fraktion hat mehrfach Dringlichkeitsanträge gestellt, um die Verwaltung aufzufordern, schnell mit Reparaturen zu beginnen. Diese wurden entweder direkt abgelehnt oder die Dringlichkeit wurde nicht gesehen. Wir fragen uns, ob die Koalition intakte Schwimmbäder nicht wichtig findet. Gleichzeitig fordern wir die Verwaltung auf, den Schulen und Vereinen Alternativen zu bieten. Aber das ist natürlich schwierig, wenn nach und nach alle Schwimmbäder in die Knie gehen, wie jetzt auch noch das Hardtbergbad, und mit dem Frankenbad nur noch ein Hallenbad zur Verfügung steht.“

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