Kulturquartier Beuel: Endlich geht es weiter!

Vor knapp zwei Jahren ist das Pantheon in die Beueler Jutefabrik gezogen. Damals mit der städtischen Zusage, gemeinsam mit dem Pantheon-Theater, anderen Beueler Kultureinrichtungen und den Beueler Bürgern ein lebenswertes Beueler Kulturquartier zu errichten. Jetzt will die Stadtverwaltung die Arbeit hierzu aufnehmen.

Bild: Wolfgang Zimmer

Vor knapp zwei Jahren ist das Pantheon in die Beueler Jutefabrik gezogen. Damals mit der städtischen Zusage, gemeinsam mit dem Pantheon-Theater, anderen Beueler Kultureinrichtungen und den Beueler Bürgern ein lebenswertes Beueler Kulturquartier zu errichten. Jetzt will die Stadtverwaltung die Arbeit hierzu aufnehmen.

Sie schlägt der Beueler Bezirksvertretung ein Beteiligungs- und Konzeptentwicklungsverfahren mit externer Hilfe für den Beueler Osten unter Einschluss des Jutefabrik-Areals vor.

„Endlich! Das hätte auch schneller gehen können“, meint die Vorsitzende des Beueler SPD-Ortsvereins, Angelika Esch. „Wir erwarten vom Oberbürgermeister, dass jetzt aber auch Gas gegeben wird.“

Die SPD stellt hierzu folgende Forderungen: „ Wir wollen ein lebenswertes Quartier im Beueler Osten, das eine gelungene Mischung aus Kultur, Wohnen und Gewerbe beinhaltet. Zur Bekämpfung der Bonner Wohnungsnot muss deshalb auch bezahlbarer Wohnraum auf Teilen der ehemaligen Jutefabrik geschaffen werden“, ergänzt die SPD-Bezirksverordnete Petra Maur.

Petra Maur
Angelika Esch

Zusätzlich ist den Sozialdemokraten wichtig, dass möglichst alle Beueler Kultureinrichtungen in die Quartiersentwicklung einbezogen werden. „Die Vielfalt der Kulturschaffenden ist der große Vorteil unseres Stadtbezirks“, sagt Angelika Esch.

Und letztendlich sollen Mittel für die Quartiersentwicklung des Beueler Ostens beim Land jetzt schon beantragt werden, damit weitere Zeitverzögerungen vermieden werden. Angelika Esch dazu:“Wir können uns eine weitere Bummelei bei diesem wichtigsten Beueler Projekt nicht mehr leisten“.