„Tour de Masuhr“ führte entlang der Sieg nach Lohmar

Bei der „Tour de Masuhr“ geht es nicht in erster Linie ums Radeln. Es sind die kleinen Anekdoten und Histörchen am Rande, die den Ausflug mit Hans-Georg Masuhr (vorne im roten Hemd) zum Erlebnis machen. Mittlerweile schon seit rund 15 Jahren. Der frühere SPD-Kommunalpolitiker und langjährige Kassierer der Beueler SPD stellt jeden Sommer eine Erlebnisreise auf die Beine, die den Teilnehmern die Umgebung auf amüsante Weise näher bringt.

Bei schönem Wetter machten sich zwei Dutzend Radfahrer auf den Weg entlang der Sieg. Bild: Stefan Heinze

Diesmal ging es mit rund zwei Dutzend Radlern von Beuel nach Lohmar und zurück. Höhepunkt war im wahrsten Sinne des Wortes der 134 Meter hoch gelegene Telegraphenberg, der höchste Punkt der Wahner Heide. Natürlich hatte Hans-Georg Masuhr die Fakten zu der Nachrichtenstation parat. Mitte des 19. Jahrhunderts diente sie als Bindeglied der preußischen Telegraphenlinie Berlin-Köln-Koblenz. Damit konnten die Preußen schon sehr schnelle Nachrichten übermitteln.

Die Tour de Masuhr war auch diesmal für die Teilnehmer eine Überraschung. Erst am Treffpunkt unterhalb der Kennedybrücke gab der „Reiseleiter“ das Ziel bekannt, und die Gruppe setzte sich auf dem Radweg Richtung Sieg in Bewegung. Es ging weiter über Bergheim und Spich zur Wahner Heide. Die Gaststätte „Zur Alten Fähre“ in Lohmar diente als Rastplatz, bevor es wieder nach Hause ging.

Zwischendurch erzählte Hans Georg Masuhr immer wieder Wissenswertes über die Landstriche, die die Radler in gemütlichem Tempo passierten. Viele der Teilnehmer hatten schon „Tour de Masuhr“-Erfahrung und freuten sich schon im Vorfeld auf die interessanten Fakten der von der Beueler SPD veranstalteten Radreise. Sie wurde auch diesmal keine sportliche Herausforderung, sondern eine Mischung aus Spazierfahrt, Heimatkunde und geselligem Beisammensein. Wie immer waren auch Teilnehmer dabei, die nicht der SPD angehören.