Lissy von Bülow soll für die SPD als Bonner Oberbürgermeisterin kandidieren

Lissi (Alice) von Bülow soll als Oberbürgermeister-Kandidatin für die Bonner SPD ins Rennen gehen. Das hat die Findungskommission dem Vorstand der Bonner SPD vorgeschlagen. Die Juristin von Bülow ist seit 2016 Sozialdezernentin in Bornheim. Die gebürtige Bonnerin ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie auf dem Venusberg. Bereits seit vielen Jahren ist Lissi von Bülow ehrenamtlich in der SPD aktiv.

„Die Entscheidung der Findungskommission war einstimmig“, freut sich Gabriel Kunze, Vorsitzender der Bonner SPD, „Mit Lissi von Bülow konnten wir eine ausgewiesene Verwaltungsexpertin mit ganz breitem beruflichen Erfahrungshorizont und vielfältigem Engagement als Kandidatin gewinnen. Wo andere nur verwalten, packt sie an. Dafür ist sie bekannt. Genauso eine Oberbürgermeisterin braucht unsere Stadt.“

„Es ist mir eine große Ehre, gefragt worden zu sein, ob ich für die Kandidatur zur Verfügung stehe. Eine andere Antwort als Ja war bei mir nach Überlegung und Abstimmung mit meiner Familie als politischen Menschen eigentlich nicht denkbar, weil ich auch so sehr an meiner Stadt hänge“, betont Lissi von Bülow.

Der vierköpfigen Findungskommission, die vom Vorstand der Bonner SPD mit der Kandidatensuche beauftragt worden war, gehörten neben Gabriel Kunze die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Angelika Esch, der Kassierer der Bonner SPD, Thomas Herrmann, und die langjährige Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann an. Über ihren Vorschlag werden nun die Parteigremien beraten: Am 2. Juli zunächst der Vorstand der Bonner SPD, bei dem sich auch noch andere Kandidaten melden können. Anschließend besteht auf mehreren öffentlichen Stadtbezirkskonferenzen für alle Bonnerinnen und Bonner die Möglichkeit, von Bülow kennenzulernen. Auf einer Mitgliederversammlung im Herbst haben schließlich alle Mitglieder der Bonner SPD das letzte Wort und entscheiden abschließend über die Kandidatur.