Beim SPD-Bürgerempfang fordert Petra Maur ein bürgerfreundlicheres Zentrum

Die Beueler SPD hatte ihren Bürgerempfang zum Jahresauftakt ganz bewusst in das  Heimatmuseum gelegt. Es ging darum, das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in Beuel besonders zu würdigen. Und das seit 35 Jahren ehrenamtliche geführte Beueler Heimatmuseum steht dafür als besonderes Beispiel. Es ging natürlich auch um Kommunalpolitik. Petra Maur (auf dem Foto rechts), die SPD-Kandidatin für das Bezirksbürgermeisteramt, forderte ein bürgerfreundliches Zentrum.

Für die Bonner Oberbürgermeisterkandidatin Lissi von Bülow stand jedenfalls fest, dass „ohne eine aktive Zivilgesellschaft und das ehrenamtliche Engagement der Zusammenhalt in Bonn und die kommunale Demokratie nicht mehr so gut wie bisher funktionieren würden“. Sie machte aber auch klar, dass dieses Bürgerengagement nicht die vielen Schwächen in Bonn ausgleichen könne, die derzeit bestehen: „Die katastrophale Situation der Beethovenhalle, die seit Jahren ungelöste Bäderfrage, die desolaten Schulgebäude oder die vielen fehlenden Kita-Plätze“. Sie betonte, dass ihr Hauptziel in der Bündelung aller Kräfte liege, diese Mangelsituationen rasch zu verbessern.

Es ging den Beueler Sozialdemokraten natürlich auch um sehr konkrete lokale Themen: Für die Stadtverordnete Petra Maur, die für das Amt der Bezirksbürgermeisterin kandidiert, ist die Attraktivität des Beueler Innenstadt ein wichtiges Thema. „Das Beueler Zentrum muss bürgerfreundlicher werden. Dazu brauchen Fußgänger und Radfahrer mehr Platz und mehr Sicherheit“, forderte sie. „Wir müssen erreichen, dass sich die Beuelerinnen und Beueler in unserem Zentrum wieder gerne treffen und aufhalten wollen. Dazu brauchen wir einen attraktiveren Rathausplatz und bessere Bedingungen für den nicht motorisierten Verkehr“.

Schließlich wurde auch der alljährliche Ehrenamtspreis der SPD Beuel vergeben. Er sollte eigentlich diesmal an Reinhold Schmerbeck, den langjährigen stellvertretenden Museumsleiter des Beueler Heimatmuseums überreicht werden. Reinhold Schmerbeck verstarb leider völlig überraschend über Weihnachten, so dass der Preis jetzt posthum von Hans Lennarz stellvertretend für das Heimatmuseum in Empfang genommen wurde.“